Erfahrungen gesammelt an den Heim-Europameisterschaften

NicolaMuellerEMSprint

Ski-OL: Gleich drei Läufer der OL-Gruppe Goldau waren an den Ski-OL Europameisterschaften auf der Lenzerheide vertreten. Als Bestresultat schaute ein 29. Rang von Sandro Truttmann im Sprint heraus.
Die einheimischen Veranstalter auf der Lenzerheide organisierten tadellose Wettkämpe rund um das neue Biathlon-Stadion in Lantsch/Lenz. Trotz dem ausgiebigen Schneefall vor der Wettkampfwoche war die Schneesituation teilweise prekär, was dem rund 100-köpfigen Helferteam Zusatzarbeit bescherte. Ein spezielles Augenmerk wurde auf eine zuschauerfreundliche Produktion gelegt, 20 Leute standen im Einsatz um eine TV-taugliche Übertragung anzubieten, welche auch heute noch im Internet angeschaut werden kann. Die fünf Wettkämpfe im bewaldeten bis offenen, teilweise steilen, Gelände wurden grossmehrheitlich von den Skandinaviern und den Russen dominiert. Das alles überragende Highlight aus Schweizer Sicht war der Gewinn der Silbermedaille über die Langdistanz durch den Zürcher Christian Spoerry. Dieser zweite Rang ist die erste Ski-OL-Einzelmedaille für die Schweiz an einer internationalen Meisterschaft überhaupt, grossartig, dass dies ausgerechnet an der Heim-EM gelang.


Einmal Top30 für Truttmann

Mit einem fehlerfreien Lauf kam der 22-jährige Oberarther Sandro Truttmann über die Sprintdistanz zu einem guten 29. Rang. Im technischen Startteil behielt er die Übersicht und konnte so das Fundament für dieses Resultat legen. Über die Mitteldistanz verpasste er mit einem 31. Rang die Top30 nur knapp, berichtete aber auch von einem schlechten Lauf mit einem Routenwahlfehler und stetigem Rückstand beim Kartenlesen.
Der erst 15-jährige Nicola Müller startete, neben der Staffel, nur im Sprint und dort machte er seine Sache sehr gut. Vom Heim-EM-Rummel liess er sich nicht beeindrucken, lieferte einen fehlerfreien Lauf ab und demonstrierte seine erstaunliche physische Reife. Mit nur 2:25 min Rückstand auf den Sieger klassierte er sich im 36. Rang, was sich definitiv sehen lässt.
Die Ränge 37 (Mitteldistanz) und 40 (Langdistanz) liessen den Goldauer Sven Aschwanden nicht restlos zufrieden sein. In der Langdistanz, welche mit Massenstart ausgetragen wurde, verlor er wegen einer anderen Gabelungsvariante früh den Anschluss zur grossen Gruppe und alleine gelang es ihm nicht, das Tempo der Schnellsten zu laufen. Über die Mitteldistanz lief es ihm besser, auch wenn ihn ein Routenwahlfehler etwas zurückband.

Reines Goldauer Team an der Staffel

In der abschliessenden Staffel bildete das Goldauer Trio das zweite Schweizer Team. Möglichst lange an der Spitze dranzubleiben war das Ziel von Sandro Truttmann auf der Startstrecke. Mit etwas mehr als drei Minuten Rückstand übergab er an Nicola Müller, welcher zu Beginn stark lief, im Schlussteil aber noch zwei Fehler verzeichnete. Etwa 8 Minuten hinter der führenden Mannschaft übernahm Sven Aschwanden auf der dritten Strecke. Mit einem schnellen Start versuchte er, die Lücke zum knapp vorher gestarteten tschechischen Team zu schliessen, was aber misslang. Anschliessend lief er die ganze Strecke alleine und brachte den 12. Rang sicher nach Hause. Mit etwas mehr als 12 Minuten Rückstand schlug sich die junge Equipe achtbar und auch für die OL-Gruppe Goldau bedeutet ein reines Goldauer Team an einer Europameisterschaft sicherlich ein Highlight.

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