Innerschwyzer-OL im Felslabyrinth

Innerschwyzer2019Die spezielle Faszination, welche das sehr detaillierte Felssturzgebiet zwischen Goldau und Lauerzersee auf die die Teilnehmenden des Innerschwyzer-OL ausübte, war am besten an den regen Diskussionen nach dem Lauf zu erkennen. Über ihre Laufkarte gebeugt, versuchte der Grossteil der aus der ganzen Schweiz angereisten 300 Teilnehmenden, zu rekonstruieren, wie genau man denn nun um die Felsblöcke gelaufen ist. Wie in einem solch orientierungstechnisch herausfordernden Gelände zu erwarten war, summierten sich bei praktisch allen Teilnehmenden die Minuten, welche durch kleinere und grössere Bogen verloren gingen.


Elitekaderläufer mit dabei

Selbst die siegreichen Läuferinnen und Läufer konnten im Ziel nicht von optimalen Läufen berichten. So meinte die Siegerin der höchsten Damenkategorie, die Aargauerin Katrin Müller, dass sie zwei grössere Fehler begangen habe, welche sie je rund drei Minuten gekostet hätten. «Ich verlor im dichten Wald zwischen den vielen Steinen die Richtung und lief in der Folge zu einem falschen Felsblock», erklärte die Läuferin des Nationalkaders einen ihrer Zeitverluste. Müller siegte trotzdem mit einem imposanten Vorsprung von 13 Minuten auf die nächstbeste Läuferin, Lea Stäuble aus Lachen, Mitglied der organisierenden OL-Gruppe Goldau.
Bei den Herren trug Sven Aschwanden den Sieg davon, mit einem Vorsprung von etwas mehr als einer Minute auf Riccardo Rancan aus Uster. Lange Zeit sah es in diesem Rennen aber so aus, als würde der seit knapp 6 Jahren zurückgetretene ehemalige Weltmeister Matthias Merz den Sieg davontragen. Ein zeitraubender Fehler unmittelbar vor dem Ziel warf den Aargauer aber auf den 3. Rang zurück.

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