Mit Karte und Kompass auf der Rigi

rigi2017Mit über 1500 Teilnehmenden pro Tag, fröhlichen Gesichtern, spannenden Bahnen und guter Infrastruktur war das OL-Wochenende auf der Rigi ein Erfolg.
Am vergangenen Wochenende gastierte mit den letzten beiden nationalen Wettkämpfen der Orientierungsläufer ein Grossanlass auf der Rigi. Pro Tag absolvierten über 1500 Läuferinnen und Läufer jeglichen Alters die knapp 40 verschiedenen Bahnen. Im Ziel zeigten sich die meisten begeistert über das Gelände und die Bahnanlage, welche in langer Vorbereitungsarbeit geplant wurde. Geplant und organisiert wurde der Anlass von der OL-Gruppe Goldau und gesamthaft standen über 100 Helferinnen und Helfer im Einsatz.

 

Flexible Rigi-Bahnen

Mit Sonne am Samstag und Kälte, Wind und etwas Schnee am Sonntag zeigte sich das Wetter von verschiedenen Seiten. Trotzdem konnte der Anlass reibungslos durchgeführt werden. Der OK-Präsident Urs Truttmann zeigte sich dankbar: „Besonders die kalten Bedingungen am Sonntag erforderten Flexibilität. Dank der grossen Hilfsbereitschaft der Rigi-Bahnen konnten wir in der Kälte sogar noch einen speziellen Shuttle-Service an den Start anbieten, was die Situation entschärfte." Generell beurteilte Truttmann die Zusammenarbeit mit den Rigi-Bahnen, den diversen Sponsoren und Partnern sowie den Behörden und Landeigentümer als sehr angenehm: „Wir trafen stets auf offene und interessierte Gesprächspartner, was unsere Arbeit als Organisatoren sehr erleichterte," meinte der Brunner nach Abschluss des Wochenendes.

 

Hauswirth vor Niggli

Bei den Damen-Elite hiess die Siegerin zweimal Sabine Hauswirth. Die mehrfache WM-Medaillengewinnerin aus Bern setzte sich jeweils knapp vor der OL-Legende Simone Niggli durch. „Es war sehr eindrücklich zwischen diesen riesigen Felsbrocken hindurch zulaufen," meinte die Bernerin im Ziel nach dem Sprint vom Samstag rund um Rigi Kaltbad. Einmal sei sie falsch um einen Felsblock herumgelaufen, dort verliere sie einige Sekunden, aber sonst sei sie zufrieden mit ihrem Lauf, führte die 30-jährige weiter aus.

Erfolg für Weltmeister

Bei den Herren setzte sich der amtierende Sprintweltmeister Daniel Hubmann in seiner Paradedisziplin deutlich durch. Er siegte am Samstag mit 45s Vorsprung auf den Baselbieter Noah Zbinden, dies bei einer Laufzeit von lediglich 13 Minuten. Den Langdistanzwettkampf am Sonntag entschied der 23-jährige Berner Ueli Werren für sich, Hubmann absolvierte diesen nur noch trainingshalber.

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